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Forschungs-Exzellenzoffensive

Forschungs-Exzellenzoffensive nicht zu Lasten der Hochschulen

Kultusminister Prof. Jan-Hendrik Olbertz stellte heute im Finanzausschuss des Landtages die Eckpunkte der Exzellenzoffensive der Landesregierung vor.

Die Anschubhilfe für die Exzellenzoffensive in Höhe von rund 12,5 Mio. Euro für zwei Jahre soll insbesondere der Schwerpunktbildung gemäß der Hochschulstrukturplanung und der Förderung von Netzwerken der wissenschaftlichen Exzellenz zugute kommen. Außerdem könne daraus auch die Einführung der leistungsbezogenen W-Besoldung für neu zu berufene Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer unterstützt werden, die zuerst in den leistungsstarken Schwerpunktbereichen wirksam werden solle, so der Minister.

Der Behauptung von Herrn Gallert, die Universitäten und Hochschulen würden dafür ab 2006 mit 10% ihrer Budgets von 2003 zur Kasse gebeten, müsse er widersprechen. Diese Aussage berücksichtige nicht die mehrjährige Anrechnung der Effekte aus dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Sachsen-Anhalt auf die Hochschulbudgets. „Effektiv bleiben dadurch die Budgets auch 2006 und 2007 praktisch konstant bzw. steigen sogar leicht an“, betonte der Kultusminister. Dies gelte auch für die Folgejahre. Mit der Regelung „90+x“ seien effektiv nur Kostenaufwüchse ab 2006 limitiert worden, die ohne die Zielvereinbarungen für die Hochschulen auf den Landeshaushalt zugekommen wären.

Olbertz wiederholte, dass er die Entscheidung der CDU/FDP-Regierungsfraktionen, das Programm zur Förderung von Netzwerken der Exzellenz zu unterstützen, als ein wichtiges wissenschaftspolitisches Zukunftssignal für Sachsen-Anhalt verstehe und deshalb begrüße. Schon zur Sicherung der Wettbewerbesfähigkeit in der Spitzenforschung Sachsen-Anhalts sei es notwendig, Ressourcen besser zu bündeln und auf die leistungsfähigsten und profilbestimmenden Schwerpunkte zu konzentrieren.

Quelle:Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt 29.11.04


3% weniger Studierende

Derzeit 3% weniger Studierende als im vorigen Wintersemester

WIESBADEN - Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes sind im gerade begonnenen Wintersemester 2004/2005 an den Hochschulen in Deutschland 1,966 Mill. Studierende eingeschrieben, fast
54 000 oder 3% Studierende weniger als im Vorjahr. Diese Entwicklung geht überwiegend auf einen starken Rückgang der Studierendenzahlen an den Universitäten in Nordrhein-Westfalen (– 66 000 oder – 16%) und Hessen (– 17 000 oder – 14%) zurück. Beide Bundesländer haben zum Sommersemester 2004 Studiengebühren zum Beispiel für Langzeitstudierende eingeführt.

An Universitäten oder vergleichbaren Hochschulen studieren im laufenden Wintersemester 1,370 Mill. Frauen und Männer, das sind 70% aller Studierenden. An Fach- oder Verwaltungsfachhochschulen, studieren 564 000 (29%) und an Kunsthochschulen 32 000 (2%). Der Anteil der Frauen an den Studierenden erreichte mit 47,9% einen neuen Höchstwert.

Die Zahl der Studienanfänger betrug im Studienjahr 2004 (Sommersemester
2004 und Wintersemester 2004/2005) rund 356 000 oder 6% weniger als im Vorjahr. Unter den Erstsemestern sind knapp 174 000 Frauen. Dies entspricht einem Frauenanteil von 48,8%.

Nach ersten vorläufigen Ergebnissen liegt die Studienanfängerquote, das heißt der Anteil der Studienanfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung, für das Studienjahr 2004 bei 37,3%. Im Vorjahr hatte sie noch 38,9% betragen. Damit ist erstmals seit der Vereinigung Deutschlands ein Rückgang bei der Studienanfängerquote festzustellen. Gleichwohl liegt sie rund 12 Prozentpunkte über dem Wert von 1993.

Für vier ausgewählte Studienbereiche liegen erste Ergebnisse über die Studierenden im ersten Fachsemester vor. Im Studienbereich Informatik nahmen demzufolge im Studienjahr 2004 gut 28 600 Studierende im ersten Fachsemester ihr Fachstudium auf. Nach einem sprunghaften Anstieg in der zweiten Hälfte der 90er Jahre setzte 2000 ein Rückgang bei den Neueinschreibungen in Informatik ein, der weiterhin anhält, aktuell mit einem Minus von 12% zum Vorjahr.

Fast 33 900 Studierende begannen im Studienjahr 2004 ein Fachstudium im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik, 8% weniger als im Jahr zuvor. Der seit 1998 in diesem Studienbereich zu beobachtende Anstieg hat sich somit 2004 nicht weiter fortgesetzt. Die Zahl der Studierenden im ersten Fachsemester im Studienbereich Elektrotechnik beträgt rund 17 100, das sind 10% weniger als im Jahr zuvor. Der seit Mitte der 90er Jahre anhaltende Anstieg ist damit zunächst beendet. Auch im Bereich Bauingenieurwesen nahmen 2004 mit knapp 8 300 rund 13% weniger Studierende ein Fachstudium auf als im Vorjahr.

Beim Frauenanteil gibt es weiter deutliche Unterschiede zwischen den
Studienbereichen: Im Bereich Bauingenieurwesen sind bereits mehr als ein Viertel (27%) der Studierenden im ersten Fachsemester Frauen. Deutlich geringer ist die Frauenbeteiligung in den Studienbereichen Elektrotechnik (9%), Maschinenbau/ Verfahrenstechnik (16%) und Informatik (18%).

Weitere Ergebnisse sind kostenfrei im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter

http:

//

www.

destatis.

de

/shop

(Schnellsuche nach:„Schnellmeldung Studierende“) abrufbar.

Quelle: Statistisches Bundesamtes 505 - 29.11.2004


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Landtag verabschiedet selbstständige Universität

Landtag verabschiedet Gesetz für erste selbstständige Universität

Modell TU Darmstadt ist Auftakt für Modernisierung des Hochschulwesens
Wiesbaden – Mit Unterstützung aller Fraktionen ist heute das Gesetz zur organisatorischen Fortentwicklung der Technischen Universität Darmstadt verabschiedet worden: Damit erhält die Universität so viel Unabhängigkeit und Eigenverantwortung wie bislang keine andere Hochschule in Deutschland. „Am Beispiel der TU Darmstadt kann man von nun an studieren, wie Autonomie in der Praxis funktioniert“, sagte Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts. „Hessen startet ein Experiment, das zeigt, in welche Richtung die dringend notwendige Modernisierung des Hochschulwesens gehen muss, wie Universitäten sich im verschärfenden Wettbewerb behaupten und aus eigener Kraft handeln können“, so Corts. Der Präsident der TU Darmstadt, Professor Johann-Dietrich Wörner, unterstrich, das Gesetz sei für die Politik wie für seine Universität eine „Herausforderung, Autonomie wirklich ernst zu nehmen.“ Die TU Darmstadt, so Wörner, „will Verantwortung und Verbindlichkeit beweisen.“ Autonomie dürfe „weder als Selbstzweck, noch als Beliebigkeit missverstanden werden.“

Das neue Gesetz räumt der TU Darmstadt mehr Entscheidungsspielraum ein. Sie könne schneller planen und zum Beispiel auch Bauangelegenheiten eigenständig und effizienter regeln, betonte Minister Corts. Die TU Darmstadt verpflichtet sich zu optimalen Studienbedingungen und stärkt die Beratung und Betreuung der Studierenden. Neue Entscheidungsstrukturen sorgen dafür, dass der Präsident die Berufungen mit Professoren vollständig verantwortet. Das Präsidium schließt Zielvereinbarungen mit dem Land und den Uni-Fachbereichen, entscheidet über Einrichtung und Aufgabe von Studiengängen, genehmigt Studienordnungen und kümmert sich um eine intensive Evaluation des Reformprozesses.

An den Beratungen des Hochschulrats kann ein Vertreter der Landesregierung mit Antrags- und Rederecht, aber ohne Stimmrecht teilnehmen. Den jährlichen Evaluationsbericht erstatte die Hochschulleitung nicht der Landesregierung, sondern dem Landtag. Allerdings bleibe das Hessische Wissenschaftsministerium Oberste Dienstbehörde und Geldgeber, was die Hochschulen nicht von dem wachsenden Anspruch befreie, sich um eine Selbstfinanzierung über Gebühren, Stiftungskapital, Vermarktung von Forschungsergebnissen und vielem mehr zu bemühen. „Auch hier hat die TUD in der Vergangenheit bewiesen, dass sie anderen Hochschulen ein gutes Stück voraus ist“, lobte der Minister.

Quelle:26.11.2004 Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst


Einstellung Lehramtsanwärter

Entwurf des Nachtragshaushalts: Mittel für "Geld statt Stellen" bleiben konstant

Einstellung aller Lehramtsanwärter und Ausbau der offenen Ganztagsgrundschule gesichert

Das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder teilt mit:
Trotz des überraschend starken Andrangs in den nordrhein-westfälischen Schuldienst können zum Februar 2005 alle Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter einen Ausbildungsplatz erhalten. Das ist eine Konsequenz des heute in erster Lesung im Düsseldorfer Landtag beratenen Entwurfs für den Nachtragshaushalt. "Wir haben damit das entscheidende Ziel erreicht und Interessenten am Lehrerberuf das Signal gegeben, dass der Arbeitsmarkt Schule hervorragende Perspektiven bietet", erklärte Schul- und Jugendministerin Ute Schäfer. "Wir brauchen - auch angesichts der Tatsache, dass wir in den kommenden Jahren den Unterricht an allen Schulen schrittweise ausweiten wollen - Zehntausende von Lehrerinnen und Lehrern. Deshalb wäre es fatal gewesen, wenn wir jetzt junge Leute, die bereit sind, diesen Beruf zu ergreifen, vertröstet hätten."

Nachdem über mehrere Jahre die Zahl der Bewerbungen für den Vorbereitungsdienst gesunken war, hatte es in diesem Jahr einen überraschend deutlichen Anstieg gegeben. Unter den Bewerbungen waren auch rund 1000 aus anderen Bundesländern. Die Nachfrage nach Plätzen für den Referendardienst im Februar 2005 überstieg damit die Zahl der knapp 5000 zur Verfügung stehenden Plätze um mehr als 1200. Mit dem Nachtragshaushalt sollen nun diese Stellen geschaffen werden.

Schäfer appellierte allerdings erneut an alle Interessenten am Lehrerberuf, sich genau über Fachkombinationen und Berufsperspektiven in den einzelnen Schulformen zu informieren, denn nicht in allen Bereichen sei der Bedarf so groß wie beispielsweise in den Berufskollegs oder den Haupt- und Realschulen bzw. in den naturwissenschaftlichen Fächern.

Zugleich sichert der Entwurf des Nachtragshaushalts einen kontinuierlichen Ausbau der offenen Ganztagsgrundschule, auch wenn die Zahl der Hortplätze, die bis zum Jahr 2007 weiterhin vom Land bezuschusst werden, hoch bleiben sollte. "Wir wollen dem Bedarf nach Ganztagsplätzen so weit wie möglich nachkommen, denn das liegt nicht nur im Interesse einer guten Bildungspolitik, sondern auch einer modernen Sozial- und Familienpolitik", betonte Schäfer.

Die Ministerin unterstrich, dass alle zusätzlichen neuen Maßnahmen im Entwurf des Nachtragshaushalts kostenneutral umgesetzt werden mussten. "Das ist uns nicht leicht gefallen, angesichts der Hauhaltslage aber nötig." Die zusätzlichen Mittel für die Einstellung aller Lehramtsanwärter und für den Ausbau der offenen Ganztagsgrundschule wären nur dadurch aufzubringen gewesen, dass die ursprüngliche Absicht, im kommenden Jahr zusätzliche 10 Millionen Euro für das Programm "Geld statt Stellen" bereitzustellen, verschoben wurde. Somit steht im kommenden Jahr genau so viel Geld für den Vertretungsunterricht zur Verfügung wie in diesem Jahr, nämlich jeweils 95,5 Millionen Euro. Gegenüber dem Jahr 2003 bleibe dies weiterhin eine Verbesserung, betonte die Ministerin, denn da seien für Vertretungsunterricht rund 90 Millionen Euro ausgegeben worden. Quelle:25.11.04 Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen


Vorreiter beim E-Learning

Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft: Berufsbildungszentrum in Saarbrücken bundesweit Vorreiter beim E-Learning


Das TG BBZ I in Saarbrücken ist bundesweit die erste Schule, die eine professionelle Lernplattform mit ausschließlich selbst entwickelten bedarfs- und zielgruppenorientierten E-Learning-Modulen für die berufliche Erstausbildung und die Fachoberschule betreibt. Kultusminister Jürgen Schreier würdigte das Projekt als vorbildlich und zukunftsorientiert. "Selbstorganisiertes Lernen und E-Learning gehören zu unseren Zukunftsaufgaben in der Schule", betonte der Minister.


Die E-Learning Plattform am Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum I in Saarbrücken werde durch das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) betreut. Damit, so führte der Minister aus, könne sichergestellt werden, dass die notwendige Professionalität der Arbeit gegeben sei und die Schule sich auf ihre Kernaufgaben in methodischer, didaktischer und fachlicher Arbeit konzentrieren könne.

Seit mehr als zwei Jahren arbeiten Lehrkräfte unterschiedlicher Fachrichtungen an der Entwicklung und Erprobung von E-Learning-Modulen. Ziel ist es, innovative Formen des Lehrens und Lernens zu praktizieren, die sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen orientieren.

Mit Beginn des neuen Schuljahres steht die neue Plattform allen Lehrern aller Fächer in der Schule zur Verfügung. Die Betreuung und Verwaltung im Netz übernehmen Informatiker, so dass auch Lehrkräfte ohne spezielles EDV-Wissen mit dem Angebot arbeiten können.

Die E-Learning-Module umfassen mehrere Bereiche: das E-Learning als Refreshing für Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss oder bereits abgeschlossener Berufsausbildung, die die Fachhochschulreife erwerben wollen. Für diese Schüler ist als erster Schritt ein Refreshing-Kurs-Englisch entworfen worden, der kurze prägnante Wiederholungen des Stoffes erlaubt, der Übungsaufgaben mit Selbsttests anbietet, der über das Anforderungsprofil der Klasse 12 informiert und der bei der Anmeldung für diese Schulform den Interessenten direkt zur Verfügung steht.

Ein zweiter Bereich sind die Unterrichtseinheiten für Jugendliche mit verkürzter Berufsausbildung. Diese Unterrichtseinheiten enthalten einen Info-Teil und Übungs- und Vertiefungsaufgaben als Selbstlernelemente. Damit können z. B. Fachinformatiker, Systemelektroniker und Elektrotechniker, die zunehmend mit verkürzten Ausbildungsverträgen als Seiteneinsteiger in die Schulen kommen, Stoff und Inhalt der Grundstufe aufarbeiten.

Darüber hinaus soll die E-Learning Plattform innovative Lehr- und Lernformen fördern. So wird die Plattform auch eine Mischung zwischen Präsenz-Lernen und Distance-Learning darstellen.

Kultusminister Jürgen Schreier: "Unser technologisches Wissen hat extrem kurze Haltbarkeitszeiten. Mit der E Learning Plattform können wir moderne Lehr- und Lernkonzepte immer auf dem neuesten Wissenstand an unseren Schulen einsetzen."
Quelle: Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft -25.11.2004


Erdsiek-Rave zu PISA-Ergebnisse

Erdsiek-Rave zu den Pressemeldungen über PISA-Ergebnisse

Zu den Pressemeldungen über PISA-Ergebnisse hat Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (22. November) in Kiel erklärt:

"Noch werden Agentur- und Pressemeldungen diskutiert, die bisher noch nicht offiziell bestätigt wurden. Die offizielle Vorstellung der PISA-Ergebnisse findet am 7. Dezember statt. Sollten sich die Meldungen bestätigen, dann entspricht das unseren Erwartungen. Veränderungen im Bildungswesen brauchen Zeit - zwischen den Ergebnissen von PISA I und den Erhebungen von PISA II lagen knapp eineinhalb Jahre. Schule reagiert nicht auf Knopfdruck. Aber sie ist in Bewegung und das macht sich offensichtlich auch in tendenziellen Verbesserungen bemerkbar.

Das wiederum bestätigt: Unser Kurs ist richtig. Die Kultusministerkonferenz hat Standards verabschiedet. Schleswig-Holstein hat darüber hinaus seit Dezember 2001 und Juli 2002, also seit der Veröffentlichung von PISA-I und PISA-E kurz- und mittelfristig mit seinem Konzept des Forderns richtig reagiert. Wir fangen mit dem Fordern und Fördern in den Kitas an. Dazu haben wir Leitlinien zum Bildungsauftrag eingeführt. Wir haben in Schleswig-Holstein ein vorbildliches integratives Sprachförderkonzept. Wir haben die Verlässliche Grundschule eingeführt. Und wir stärken in Schleswig-Holstein den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht durch verschiedene innovative Projekte wie zum Beispiel SINUS. Mit der Initiative 'Jede Stunde zählt' kämpfen wir erfolgreich gegen Unterrichtsausfall. In unserem Land gibt es Lernpläne für schwache und starke Schüler. Wir verfügen als erstes Bundesland über eine Externe Evaluation im Team, den so genannten Schul-TÜV. Schleswig-Holstein hat ein abgestimmtes Handlungskonzept zur Stärkung der Hauptschulen. Wir haben die Hochbegabtenförderung erweitert, und wir reformieren schrittweise die Lehrerbildung, den Vorbereitungsdienst haben wir bereits in die schulische Praxis verlagert. Fast jede fünfte Schule in Schleswig-Holstein bietet bereits ganztägige Angebote an.

Und: wir sparen nicht bei der Bildung. Wir investieren in Qualität und in Quantität. Jede freiwerdende Lehrerstelle wird neu besetzt. Zusätzlich werden jedes Schuljahr 200 neue Stellen geschaffen.

Den erschreckenden Zusammenhang zwischen sozialem Hintergrund und Bildungsweg aufzubrechen, das ist die Aufgabe, vor der wir jetzt stehen. Wer jetzt noch - wie die CDU - auf Verschärfung der Auslese setzt, ist rückwärtsgewandt und blind für dieses Kardinalproblem des deutschen Bildungssystems. Wir haben uns in Schleswig-Holstein entschieden für den Weg des längeren gemeinsamen Lernens mit dem langfristigen Ziel der Gemeinschaftsschule bis zum Ende der Sekundarstufe. Wir werden diesen Weg konsequent und schrittweise gehen."  Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein - 22.11.2004


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