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Neues Hochschulgesetz

Landtag verabschiedet neues Hochschulgesetz

Minister Udo Corts: Forschung und Lehre international konkurrenzfähig machen
Wiesbaden – Der Hessische Landtag hat heute mit viel Zustimmung das neue Hessische Hochschulgesetz (HHG) verabschiedet. „Damit geht Hessen im Vergleich zu den anderen Bundesländern einen großen Schritt voran“, sagte Wissenschaftsminister Udo Corts. „Die Novelle bringt nun allen Hochschulen des Landes mehr Selbständigkeit und ein hohes Maß an Gestaltungsspielraum. Was wir mit dem TUD-Gesetz begonnen haben, setzen wir mit dem neuen Hochschulgesetz konsequent weiter um.“ So werde es für Forschung und Lehre leichter, gegenüber einer starken nationalen, aber auch internationalen Konkurrenz zu bestehen.
Zu den grundlegenden Reformen gehört die Neuordnung des Hochschulzugangs. Für Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung und hochbegabte Schüler wird es leichter, ein Studium aufzunehmen: Meister können ohne weitere Voraussetzungen studieren, wodurch die praktische Berufserfahrung aufgewertet wird. Auch die Internationalisierung des Studiums treibt Hessen voran: Die gestuften Abschlüsse Bachelor und Master sollen zum Regelabschluss werden. Die Juniorprofessur wird als eine Alternative zur Habilitation eingeführt, die Präsidien gestärkt, wodurch der Hochschule eine Profilbildung erleichtert wird, die Betreuung der Studierenden verbessert. Die Höhe des Studentenbeitrags wird sich künftig nach der Wahlbeteiligung für die studentischen Vertretungen richten. Bei einer Wahlbeteiligung von bis zu 10 Prozent erhalten die studentischen Vertretungen nur noch 25 Prozent des Beitrags, bei jedem Prozent mehr an Wählerstimmen erhöht sich der Mittelanteil um 5 Prozent. Das heißt, schon bei einer Wahlbeteiligung von 25 Prozent wird der volle Beitrag gezahlt. Quelle:14.12.2004 Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst


Schülerportal

Düsseldorf, 09. Dezember 2004. Nach einer Meldung von Novell Deutschland hat sich die Stadt Stockholm in Schweden für den Aufbau und Einsatz eines Schülerportals für mehr als 100000 Schüler und 10000 Schüler mit dem eDirectory von Novell entschieden. Zusätzlich wird der Novell Nsure Identity Manager dafür sorgen , dass Identitätsinformationen aus verschiedenen Quellen im eDirectory synchronisiert werdenund sichergestellt ist, dass alle Schüler und Lehrer mit einem einzigen Passwort Zugang zu allen für sie relevanten Informationen und Applikationen erhalten.


Anstieg der Studierenden

Leichter Anstieg der Zahl der Studierenden


Im laufenden Wintersemester 2004/05 haben sich insgesamt 19 590 Studierende an saarländischen Hochschulen eingeschrieben. Das sind 104 Studierende oder 0,5 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes bei 46,8 %.


Mit Ausnahme der Fachhochschule für Verwaltung, die gegenüber dem letzten Wintersemester ein Minus von 13 Studierenden zu verzeichnen hat, stiegen die Immatrikulationszahlen an allen anderen Hochschulen leicht an.

Die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester ging gegenüber dem Vorjahr um 369 oder 10,2 % auf 3 250 zurück. Im ersten Fachsemester waren 4 215 Studienanfänger eingeschrieben, 310 oder 6,9 % weniger als im Vorjahr. Quelle: Statistisches Landesamt Saarland - 06.12.2004




Berufliche Weiterbildung

Berufliche Weiterbildung 2003

Im vergangenen Jahr führten 32 staatlich anerkannte Einrichtungen im Saarland insgesamt 2 473 Veranstaltungen zur beruflichen Weiterbildung durch. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes machten von dem Angebot insgesamt 34 087 Teilnehmer Gebrauch.

Die Schwerpunkte der Veranstaltungen lagen, bezogen auf die erteilten Unterrichtsstunden, vor allem im gewerblichtechnischen Bereich (42,5 %), im kaufmännischen Bereich (19,2 %) und in der Informations- und Kommunikationstechnik (11,0 %). Weitere Veranstaltungen boten Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit (5,7 %) oder anderen Fachgebieten wie Sprachen oder Managementqualifizierung.

14 674 Personen - das waren 43,0 % aller Teilnehmer - besuchten Veranstaltungen, die auf Abschlüsse, Zertifikate bzw. sonstige Prüfungen (ohne Erstausbildung) vorbereiten. Die angestrebten Abschlüsse bezogen sich überwiegend auf eine gewerblich-technische Qualifikation (37,8 %), eine kaufmännische Qualifikation (21,6 %) oder eine informations- und kommunikationstechnische Qualifikation (19,4 %).

10 749 Personen haben im Jahr 2003 eine Weiterbildungsmaßnahme erfolgreich beendet.

Von den insgesamt erteilten 347 545 Unterrichtsstunden entfielen 92 522 auf das Ausbildungszentrum Burbach und 80 932 auf das Fortbildungswerk des DGB Saarbrücken. Es folgten das Berufsförderungswerk Saarland GmbH mit 56 193, das Christliche Erwachsenenbildung-Fortbildungswerk gGmbh Merzig-Hilbringen mit 26 168 und die Deutsche Angestellten-Akademie i. Bildungswerk DAG e.V. mit 25 342 erteilten Unterrichtsstunden.

In den Weiterbildungseinrichtungen waren 1 493 Personen beschäftigt. Ein Drittel von ihnen (469) war hauptberuflich mit der Organisation und Durchführung des Unterrichts betraut. Quelle: Statistisches Landesamt Saarland  01.12.2004


 


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